Wer bloggt?

Leider hat man mich mit einem etwas überaktiven, querulanten Immunsystem ausgestattet. Da man grundsätzlich mit Ernährung und Bewegung sein Immunsystem günstig beeinflussen kann, habe ich vor vielen Jahren entschieden, diese Möglichkeiten für mich zu nutzen.

Das beste, ich wurde belohnt. Ich hatte auch sehr, sehr viel Glück. Seit Jahrzehnten lebe ich in der Regel frei von Cortison. Im Normalfall sogar ohne Medikation.

In Zeiten in denen jeder behauptet das absolut ultimative Konzept, Rezept, Lösung oder die Wahrheit für jeden und alles gefunden zuhaben und die Hyperbel zum Standard verkommen ist bedenke: „Es gibt nur sehr wenige Wunder und noch weniger Wundermittel! Niemand kann davon ausgehen, dass er ähnlich viel Glück haben wird.“ Mit einer angepassten Ernährung und Lebensweise lässt sich eine ordentliche Reduktion der Medikation sich in der Regel zwar nicht sofort, aber meist über die Zeit erreichen!

Ich orientiere mich grundsätzlich an den Richtlinien einer Antientzündungsdiät, modifiziert um meine Besonderheiten. Die klassische »Antientzündungsdiät« stellt den Ausgangspunkt dar. Anschließend muss jeder für sich selbst herausfinden welche Nahrungsmittel besser oder schlechter funktionieren. Meine Ernährung sieht im Wesentlichen so aus:

– Abwechselungsreiches frisches unbehandeltes Gemüse, Obst und pflanzliches Eiweiß,
– Minimalster Einsatz an Fertig- bzw. Halbfertigprodukten,
– Verzicht auf Weizen (der gesamten Weizenfamilie incl. Dinkel, Einkorn, Emmer oder Kamut), Kuhmilchprodukte und Schweinefleisch (Weil ich diese Produkte einfach nicht vertrage).
– Wenig Zucker (das gilt auch für Honig, Fruchtzucker, usw.)

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Juni 2018 – ein kleiner Nachtrag: Ein Zufallsfund (LINK : Prädiabetes, was soll das sein?) Besorgniserregend sind meine Werte sicher nicht, nur weiter so geht auch nicht, ich werde nun beobachten und messen und anpassen. Wäre doch gelacht, wenn sich meine Blutzuckerwerte nicht zurechtrücken ließen.
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Zwischenzeitlich verfüge ich über viel Erfahrung im Zubereiten von Speisen jenseits der »STANDARD« Küche und kann sicher sagen: „Es ist nicht immer ganz einfach. Aber es geht und es lohnt sich“.

Vielen Menschen ist nicht bewusst, wie extrem einseitig Ernährung geworden ist. Vorschlag: Eine Woche aufschreiben wovon Du wie viel gegessen hast. Am Ende der Woche hast Du Gelegenheit Dir Deine Aufzeichnungen in Ruhe anzusehen.

War das wirklich vielfältig?

Die Meisten kommen mit ganz wenigen Hauptbestandteilen aus. Weizen (Weizeneiweiß, Brot, Nudel, Soßen usw.), Kuhmilch (Käse, Joghurt, Sahne, Butter …), Zucker und Salz, Rind- / oder Schweinefleisch (inklusive Wurst). Mit etwas Glück findet sich auch noch ein Apfel oder eine Banane und Tomate oder Kartoffeln (Pommes, Chips,…) auf der Liste.