Der Küchengarten

Ohne möglichst frisches, unbelastetes Obst und Gemüse geht in meiner Küche so gut wie nichts. Als sich mir die Gelegenheit bot, war der Schritt zu einem eigenen Küchengarten nur noch sehr klein.

Nur Mut, Gärtnern ist nicht so schwer. Als meine »Küchengärtner« Laufbahn begann, haben mich alle ausgelacht und behauptet, bei mir würde selbst ein Kaktus sterben. Ich habe keinen Fehler ausgelassen.

Ganz ehrlich, gibt es etwas schöneres als in den Garten zu hüpfen um Tomaten, frische Kräuter oder Beeren zu pflücken?

Im Übrigen, ein Küchengarten ist nicht nur lecker, sondern auch umweltfreundlich. Man spart wirklich eine Menge an Verpackungsmaterial ein.

Lecker essen und sonst?

Gärtnern hat erstaunlich viele positive Aspekte zu bieten:

– Gärtnern ist gut für das Selbstvertrauen
Man kann sehen und fühlen, was man getan hat! In unserer virtuellen Welt ist das für viele Seelen eine echte Wohltat.
– Gärtnern erdet.
– Gärtnern ist pädagogisch wertvoll. Es macht geduldig, demütig, trainiert Sorgfalt, Disziplin und Verantwortungsbewusstsein.
– Gärtnern öffnet die Sinne.
– Gärtnern ist gesund, es sorgt für Bewegung und frische Luft.

Ansonsten halte ich es mit Johann Wolfgang von Goethe: „Die Natur versteht keinen Spaß, sie ist immer wahr, immer ernst, immer strenge, sie hat immer recht, und die Fehler und Irrtümer sind immer des Menschen.“