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Anzucht – wie geht es uns HEUTE?

Vieles ist bereits geschafft und ich freue mich jeden Morgen, wenn ich nach den Kleinen sehe.

Sie wachsen schnell. In diesem Jahr leider etwas schneller als sonst. Die letzten Tage waren sehr warm und mein „Anzuchtzimmer“, also das missbrauchte Gästezimmer, hat jetzt 20°C. Im Frühling bleibt dieses Zimmer immer ungeheizt, damit erreiche ich sonst 17°C und das macht einen Unterschied.

Die Wärme, die Temperaturen der letzten Woche machen mir Sorgen. Besonders im Garten. Die Pflanzen sind richtig davon geschossen und sollten jetzt noch Frostnächte kommen – BYE BYE …  – immerhin stehen Blutpflaume und Mirabelle voll in Blüte und die Aprikose ist schon fast abgeblüht  – AUA.

Anzucht Status Jungpflanze im Küchengarten
Zurück zu meinen – Deinen Tomaten und Paprika. Wichtig ist, dass Du die Pflanzen nicht noch im Endspurt ruinierst. Jetzt steckt schon einiges an Arbeit drin und eine Woche „Dunkelheit“ – Himmel dunkel und grau – in der Wärme und schwups sind sie lang und dünn. Die Pflanzen wollen jetzt einfach nur wachsen. Vielleicht noch, achte auf die Wurzeln, trocken halten. Wurzeln sind wichtiger als viele Blätter.

Wer ins Kalthaus pflanzt kann an manchen Orten und je nach Qualität des Gewächshauses schon in ein oder zwei Wochen pflanzen. Ich bin etwas feige veranlagt (Erfahrungen der letzten Jahre) und mache HALBE : HALBE. Damit meine ich, ich pflanze einen Teil früher – bei mir – letzte Aprilwoche oder erste Maiwoche – falls es die Witterung zu lässt und den anderen Teil nach den Eisheiligen. Dann haben auch die Pflanzen, welche warten müssen bessere Bedingungen d.h. mehr Platz in der Anzuchtstation und ich – im Küchengarten – schlafe besser, da ich im Fall der Fälle nicht ALLES verliere und trotz allem ausreichend früh (ungeduldig) dabei bin und ernten kann. Ein Blick in meine Anzuchtstation Ende März und 9 Tage später.

Anzucht Tomaten Paprika Chili Status Ende März im Küchengarten

Und 9 Tage später:

Anzucht Status April