Gesundheit

Entzündungshemmende Ernährung

(Anti-Entzündungsdiät, Antientzündungsdiät)

Was ist eine Entzündung?

Vereinfacht ausgedrückt, versucht der Körper »Noxen«, mit Hilfe einer Entzündung zu beseitigen. Verschwinden diese »Noxen« verschwindet die Entzündung. Gelingt dem Körper deren Beseitigung nicht, können sich diese Entzündungen chronifizieren.

Was ist eine Noxe? Noxe bezeichnet einen Schaden. Im Wikipedia findet man den Begriff der »Noxe« im medizinischen Kontext als Bezeichnung für einen Stoff oder Umstand, welcher eine schädigende, krankheitserzeugende Wirkung auf einen Organismus oder auf ein Organ ausübt.

Zu diesen schädigenden Wirkungen zählen zum einen extreme Temperaturen, mechanische Traumata (z.B. Gewalteinwirkungen, Lärm, Luftdruck, …), Strahlung, Drogen, Medikamente, Gifte, Säuren, Basen, Bakterien, Pilze, Parasiten, Viren usw.. Zum anderen aber auch die psychosozialen Faktoren wie Stress und Einsamkeit.

Viele Erkrankungen scheinen mehr oder weniger auf versteckte entzündliche Prozesse zu basieren. Erwiesen scheint, dass sich hohe Entzündungswerte ungünstig auf Fett- und Insulinstoffwechsel auswirken. Wobei hohe Blutzuckerspiegel wiederum Entzündungen, insbesondere die der Blutgefäße befeuern.

Lange dachte man, es sei egal, in welcher Form man Substanzen wie beispielsweise Kalorien (Energie) oder Vitamine dem Körper zuführt. Es zeigt sich aber zunehmend, dass dies ein Irrtum ist. Nachweisen lässt sich, dass zuckerreiche, raffinierte und stark prozessierte Lebensmittel zu einem Anstieg entzündungsbegünstigender Botenstoffe führen. Wenn nun eine ungünstige Ernährung Entzündungen fördern kann, bleibt die Frage, ob man im Umkehrschluss mit einer günstigen Ernährung die entzündungsbegünstigenden Botenstoffe reduzieren kann?

Viele Mediziner stützen zwischenzeitlich die These, dass sich Entzündungen über die Ernährung beeinflussen lassen. Dies gilt im Übrigen insbesondere für rheumatoide Arthritis oder auch Arthrosen.

Als grundlegende Spielregeln pro Tag gelten:

  • Wenig Salz bis maximal 6 g, nach WHO 5g für gesunde Menschen.
  • Wenig Fleisch (besonders dunkles Fleisch).
  • Wenig konzentrierte und / oder raffinierte Zucker max. 25 g.
  • Wenig Milchprodukte, wenige Eier.
  • Wenig Weißmehl.
  • Besser fetter Fisch.
  • Gesunde Fette bzw. Öle.
  • Kräuter und sonstige Gewürze .
  • Viele Ballaststoffe 30 – 45 g.
  • Mindestens 500 g Obst und Gemüse.
  • Möglichst keinen Alkohol, maximal 20 g für Männer und 10 g für Frauen.
  • Viel Abwechslung.

Natürlich sind wir verschieden, daher gilt es die eigenen Besonderheiten ausfindig zu machen und diese angemessen zu berücksichtigen.

LINK : Nachgedacht: Gesunde Lebensmittel, gibt es diese wirklich?

Im Übrigen, übermäßiges Übergewicht ist auch kontraproduktiv. Hallo, bist Du noch da? Veränderung ist unbequem und oft wehrt sich alles in uns. So bin ich, so sind wir und wahrscheinlich geht es Dir zumindest zeitweise auch so. Man kann sich eben nicht alles aussuchen.

Und wie ernähre ich mich? (LINK : Wer bloggt?):

  • viel abwechselungsreiches frisches unbehandeltes Gemüse, Obst und pflanzliches Eiweiß,
  • minimalster Einsatz an Fertig- bzw. Halbfertigprodukten,
  • Verzicht auf Weizen (gesamte Weizenfamilie incl. Dinkel, Einkorn, Emmer oder Kamut), Kuhmilchprodukte und Schweinefleisch (Weil ich diese Produkte einfach nicht vertrage).
  • wenig Salz, wenig Zucker (das gilt auch für Honig, Fruchtzucker, usw.)
  • und dank einem Zufallsfund (LINK : Prädiabetes, was soll das sein?) bin ich nun besonders achtsam bei dem Verzehr von Kohlenhydraten (aktuell ich teste noch deren Wirkung auf den postprandialen Blutzuckerwert und den darauffolgenden Nüchternglukosewert).
  • natürlich Fett (LINK : Ich und mein Fett).
  • ganz klar Bewegung und die beginnt da-> (LINK : für was ein Küchengarten alles gut ist).

 

Gute Fette Omega 3 Fettsäure

LINK : Ich und mein Fett

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LINK : Der Küchengarten

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LINK : Autoimmun oder ich kann es selbst LINK : Autoimmun kann die Ernährung helfen? LINK : Ernährung bei „Rheuma“

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