meinGarten

Agretti

Die Agretti ist eine sogenannte Salzpflanze, welche wild auf salzigen Wiesen in Meernähe wächst.

Aufgrund der Inhaltsstoffe, Natrium, Kalium und Kalzium wurde sie laut Wikipedia.org früher auch zur Pottasche Herstellung genutzt.

Die Pflanze ist wirklich sehr pflegeleicht. Gießen und … das ist eigentlich schon alles. Die Italiener mal wieder – klar – die bauen den Agretti in der Wintersaison an :(.

Ich ziehe die Pflanzen immer vor, die Anzucht ist meiner Erfahrung nach, die eigentliche Schwierigkeit. Agretti ist nicht der schnellste Keimer. Nach etlichen Fehlversuchen mit gekauftem Saatgut, habe ich, seitdem ich meinen eigenen Samen nehme, keine Probleme mehr. Ich glaube, dass die Keimrate beim Agretti nicht so gut ist. Mein Gefühl sagt mir, dass auch die Keimfähigkeit sehr schnell verloren geht. Mit frischem, am besten letztjährigem Saatgut großzügig ausgesät geht es am besten.

Die Agretti blüht erst sehr spät im Jahr und bis der Samen reif ist, dauert es auch noch ein bisschen. Bewährt hat es sich einfach zwei oder drei Triebe zur Samenernte stehen zulassen. Im Bild oben könnt Ihr eine abblühende Agretti sehen. Es bildet sich an fast jeder Achsel eine kleine gelbe Blühte, welche sich am Blühtengrund nach einer Weile verdickt. „Erntefähig“ ist der Samen, sobald er hart und im Inneren dunkel wird. Am besten regelmäßig prüfen.

Pflanzabstand 20 x 20 cm, feucht kultivieren. Erste Ernte nach etwa 60 Tagen, eine mehrfache Ernte ist problemlos möglich. Die Triebspitzen ca. 15 cm einkürzen, aus den Achseln wachsen neue Triebe nach. Jung ernten schmeckt am besten, alte Triebe sind so zäh, dass man sie nicht mehr essen kann.