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Puntarelle

Vulkanspargel oder Puntarelle Di Galatina Brindisina – Galatina (tardiva) oder Galatina (precoce) meine bisher angebauten Sorten. Die Italiener wissen einfach was gut ist.

Die vielen Namen der Puntarelle – bisher gefunden habe ich Vulkanspargel, Spargelzichorie oder Knubbelzichorie.

Cichorium, im allgemeinen werden nur die C. intybus und C. endivia genutzt, ihre Heimat ist das Mittelmeer. Cichorium intybus steht häufig am Straßenrand, UNKRAUT mit wunderschönen lila Blüten, welche sich bei Sonnenschein öffnen und abends wieder schließen.

Rechts sieht man das Knubbelstadium, unten die weiterfortgeschrittenen aber immer noch zarten und saftigen Triebe. Die Blüten eignen sich sehr gut als Salatbeigabe. Die Blätter wiederum werden häufig mit Löwenzahn verwechselt, trotzdem sehr lecker.

Bei der Kulturform verdicken sich die Sprossachsen, das Herzstück. Gegessen wird eigentlich alles, hauptsächlich aber die Sprossen und die umgebenden Blätter.

Sie schmecken immer gut egal ob roh, gebraten oder blanchiert. Die Zubereitung ist extrem einfach und schnell. Was gibt es besseres als Pasta mit Puntarelle, welche mit etwas Olivenöl und Knoblauch, Salz und Pfeffer kurz durch die Pfanne gezogen wurde?

Die Puntarelle im Garten: In Süditalien erfolgt der Anbau im Winter, in mehreren Sätzen von November bis Februar. Für die Blatternte kann man bei uns bereits im April säen. Für Knubbel, in unseren Breiten, erst Ende Juni. Zum Auspflanzen wird ein gut organisch gedüngtes Beet benötigt, Abstand ca. 40 x 40 cm.

Mit der Ernte – Knubbel, beginne ich ab Anfang Oktober bis Mitte November, je nach Witterung. Mit leichten Frösten bis ca. -6°C kommt die Puntarelle zurecht, in milden Wintern habe ich auch schon überwintert. Gibt leckeren Salat im Frühjahr oder auch Blätter fürs Smoothie.

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